Alpine Hydrogen Corridor
Partnerschaft über die Alpen hinweg
Im Jahr 2024 unterzeichneten FluxSwiss, Fluxys TENP (beide Teil der Fluxys-Gruppe), Transitgas, OGE und Snam eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU), die einen bedeutenden Schritt zur Verbesserung der Wasserstoffinfrastruktur in Mitteleuropa darstellt, insbesondere in Baden-Württemberg und im Nordwesten Italiens.
Diese Partnerschaft soll die Zusammenarbeit zwischen den Parteien erleichtern, um den Infrastrukturbedarf zu bewerten und die Zeitpläne für den Anlauf und die Inbetriebnahme der Wasserstoffversorgung aufeinander abzustimmen. Das Ziel besteht darin, durch die Nutzung der bestehenden Transit-Pipeline-Infrastruktur eine zusätzliche Wasserstoffversorgungsroute zu schaffen.
Die geplante Infrastruktur wird die Alpen überqueren, Italien über die Schweiz mit Deutschland verbinden und den Import von Wasserstoff aus Nordafrika erleichtern. Die Route wird Länder mit unterschiedlichen Angebots- und Nachfrageprofilen verbinden, ihre Dekarbonisierungsziele fördern und die Versorgungssicherheit in der gesamten Europäischen Union und der Schweiz durch die Diversifizierung der Quellen erhöhen.
The Alpine Hydrogen Corridor (Der Alpine Wasserstoffkorridor)
Der Alpine Wasserstoffkorridor, der den Schweizer Abschnitt und ein entscheidendes Element dieser Route darstellt, wird eine direkte Überquerung der Alpen ermöglichen und die Netzlänge und Betriebskosten minimieren.
Über unsere Tochtergesellschaft FluxSwiss und die entsprechende Beteiligung an der Transitgas-Pipeline prüfen wir die Möglichkeit, eine der beiden parallel verlaufenden Pipelines in der Nordschweiz umzuwidmen, und erwägen den Bau einer neuen Pipeline in der Südschweiz, wo es keine Redundanz gibt.
Eine entscheidende Verbindung für die transeuropäische Wasserstoff-Lieferkette
Vorteile der Route
- Bietet eine direkte, kostengünstige Wasserstoffroute von Süd- nach Nordeuropa.
- Ermöglicht es Baden-Württemberg, Wasserstoff direkt aus dem Süden zu importieren, wodurch potentielle Versorgungslücken geschlossen werden.
- Fördert die Marktintegration durch die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Ländern mit unterschiedlichen Kapazitäten in Bezug auf Wasserstoffangebot und -nachfrage.
- Erleichtert die Verteilung von kostengünstigem grünem Wasserstoff, insbesondere aus Nordafrika, innerhalb Europas.
- Diversifiziert die Versorgungswege nach Nordeuropa, stärkt den Wettbewerb und erhöht die Energiesicherheit, wodurch die Nutzung heimischer Ressourcen, die Speicherkapazitäten und die Resilienz des Wasserstoffnetzes verbessert werden.
- Steht im Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung, fördert sauberere Energie, steigert die Effizienz und erleichtert die Energiewende in den Ländern entlang der Route.